PPMo - EnerQi-Tipp
Sonne
Unser Tipp für den Frühling: Raus aus der Wohnung, Sonne genießen, gucken
was in der Natur schon wächst.
Die Sonne ist ganz wichtig fürs Gemüt aber auch für unsere Haut. Und bald
gibt es auch wieder Bärlauch und andere „Un“kräuter die den Speisezettel
verfeinern und unseren Körper bei der Entgiftung unterstützen.
Gute Nacht
So mancher beneidet die Tiere, die einen Winterschlaf halten. Ich möchte hier den begeisterten Winterfans keinesfalls die Freude nehmen, sondern einfach ein Plädoyer halten für ausreichenden und gesunden Schlaf.
Nicht jeder hat das Glück, sich zu Bett zu begeben und fünf Minuten später bereits im Land der Träume zu sein. Wer also des Öfteren unter Einschlafschwierigkeiten leidet, dem möchte ich folgende Ideen weitergeben:
Eine gute Möglichkeit ist es, bestimmte Einschlafrituale einzuüben. Wer kennt das nicht: man hat bis spät gearbeitet und ist völlig überdreht, hundemüde, aber wälzt sich im Bett herum. Ganz klar: der Körper und vor allem der Geist sind noch voll beschäftigt und können sich nicht so schnell umstellen. Wenn man allerdings jeden Tag das gleiche Zeremoniell durchführt, bevor man zu Bett geht, stellt sich unser Gehirn schon vorher auf „Schlafen“ ein.
Zum Beispiel: eine lauwarme Tasse Tee trinken (z.B. eine Mischung aus Orangenblüten, Hopfen, Baldrian und Melisse, erhältlich in der Apotheke, riecht allerdings ein bisschen streng) und dazu einige Seiten aus einem nicht allzu anspruchsvollen Buch. Gut sind einzelne Geschichten. Angenehme, ruhige Musik unterstützt ein Ritual. Besonders entspannend ist es, wenn man dazu noch zwei bis drei Tropfen Lavendelöl in die Duftlampe gibt. Für besonders anstrengende Tage empfehle ich dazu noch einen Tropfen Neroli, Melisse, Majoran oder Grapefruit.
Das Schlafzimmer sollte gut gelüftet sein, wer allerdings mit kalten Füßen schlafen geht, darf sich nicht wundern, wenn es mit dem Schlafen nicht klappt. Also entweder einen warmen Thermophor zu den Füßen legen oder Socken anziehen. Fernsehen von Krimis und andere Grauslichkeiten sollte man meiden. Auch die Nachrichten, die bieten schließlich selten angenehme Neuigkeiten.
Die Idee mit dem Schäfchen zählen ist gar nicht so schlecht. Unser Geist ist dabei so konzentriert, bzw. versucht sich dabei so zu konzentrieren, dass man keine Zeit hat, daran zu denken, dass man nicht schlafen kann. Versuch es doch mal, es müssen ja nicht Schäfchen sein, es kann auch die Erinnerung an einen erholsamen Urlaub oder eine schöne Begegnung sein.
Natürlich kann auch ein entspannendes Bad helfen. Gut wirkt ein Bad mit ätherischen Ölen. Einige Tropfen ätherisches Öl zu einem Emulgator (Honig oder Kaffeeobers) geben, damit das Öl nicht auf der Wasseroberfläche schwimmt, gut verrühren und in das nicht allzu heiße Badewasser gießen. Geeignete Öle sind zum Beispiel Lavendel, Geranie, Melisse, Orange, Jasmin, Sandelholz, Ylang Ylang.
Jeder Mensch muss natürlich selber draufkommen, wie viel Schlaf er braucht. Gelegentlich mal ein bisserl zu wenig hält man aus, aber sicher nicht auf Dauer. Aber auch zuviel Schlaf ist nicht gesund. Es ist wie bei Allem: auf die richtige Dosis kommt es an.
Warmes für Erfrorene
Für die einen ist der Winter die schönste Jahreszeit überhaupt. Für die anderen einfach nur unangenehm und am Besten, wenn vorbei. Und dann gibt es da noch die Tage, an denen man sich überhaupt nicht mehr erwärmt. Auch die Punschtage sind vorbei und schließlich kann man ja auch nicht den ganzen Tag Punsch trinken. Da hilft nur warm anziehen und die Heizung aufdrehen.
Ein hilfreiches Mittel ist auch unsere Ernährung. Von Natur aus ist es
gegeben, dass wir im Winter reichhaltiger essen und damit die Energieversorgung
aufrecht erhalten. Sinnvoll ist es, heimisches Obst und Gemüse zu essen
und speziell auf Früchte aus dem Süden so weit wie möglich zu verzichten.
Nicht umsonst wachsen Zitronen in Ländern in denen es heiß ist. Dort braucht
der Körper kühlende Nahrungsmittel. Laut TCM gelten Orangen, vor allem Blutorangen
gerade noch als wärmend wegen der roten (wärmenden) Farbe.
Wichtig ist vor allem für jene die leicht frieren, gekochte Nahrung zu sich
zu nehmen, da diese auch energetisch Wärme beinhaltet (gilt nicht für aufwärmen
oder kochen in der Mikrowelle).
Einen besonderen Hinweis verdienen Zimt und Ingwer. Beides sind Lebensmittel
die das Lebensfeuer schüren.
Am besten gleich eine Prise Zimt zum Frühstück ins Müsli oder aber auch
zum Kaffe. Viele Süßspeisen lassen sich mit Zimt verfeinern, aber auch Fleischspeisen
gibt er, vorsichtig dosiert, eine extravagante Note.
Ingwer kann man getrocknet ins Müsli reiben oder auch Salate, Fleischspeisen
und Süßspeisen damit verfeinern. Speziell in der asiatischen Küche findet
er hohen Anklang bei Fleischgerichten aber auch in Suppen. Für Liebhaber
scharfer Gerichte eignet sich auch noch die Chilli um uns so richtig einzuheizen.
Versuch doch mal Ingwertee:
Frischen Ingwer in dünne Scheibchen schneiden und gemeinsam mit dem Tee
aufgießen, oder alleine mit heißem Wasser überbrühen und mit Apfel- oder
Birnensaft verdünnen. Schmeckt super.
Ach ja, ganz speziell für Dich: Kuscheln wärmt auch!!!
Kreuzübungen
Geht dir das manchmal auch so? Du siehst ein Gesicht vor dir und der Name
dazu fällt dir nicht ein?
Deine rechte und deine linke Gehirnhälfte arbeiten gerade eben nicht gemeinsam.
Eine scheint zu schlafen oder anderswo zu sein.
Dagegen gibt es ein einfaches Mittel. Und zwar die Kreuzübungen.
Stelle dich gerade hin, hebe das linke Bein und verbinde den rechten Ellenbogen
mit dem linken Knie und dann umgekehrt, den linken Ellenbogen mit dem rechten
Knie. In der Abfolge 10 x jeweils rechts und links. Das Tempo bestimmst
du selber.
Ganz Eifrige erhöhen die Wirksamkeit, indem sie danach abwechselnd 10x rechtes
Knie mit rechtem Ellenbogen und linkes Knie mit linkem Ellenbogen verbinden
und noch 10x die kreuzweise Abfolge durchführen.
Regelmäßig durchgeführt, z.B. täglich in der Früh, unterstützt diese Übung
die Gleichschaltung unserer Gehirnhälften.
Einfache Meditationen / Sternschnuppen schaun
Das Wort Meditation wird abgeleitet vom lateinischen meditar „nachdenken, nachsinnen, überlegen. Je nach Tradition gilt es durch bewusstseinserweiternde Übungen bestimmte Bewusstseinszustände zu erreichen wie Stille, Leere, Panorama-Bewusstsein, Eins-Sein, im Hier und Jetzt sein oder frei von Gedanken sein.
Techniken gibt es viele und einige bedürfen schon einiger Übung.
Aber es geht viel leichter:
Wer hat schon mal überlegt, wie oft wir meditieren ohne dass es uns bewusst
ist? Stell dir vor, du sitzt in der Wiese und „baumelst mit der Seele“,
oder du bist völlig weggetreten weil du gerade einem Vogel oder Schmetterling
zu siehst? Ist Sternschnuppen suchen etwas anderes als Meditation? Oder
ganz versunken in eine Kerze oder in ein Lagerfeuer gucken? Mir fallen da
noch viele Beispiele ein: Sonnenaufgang – oder Untergang beobachten, Schwammerl
suchen, Fische im Teich beobachten, etc.
Noch viel einfacher: Ins „Narrenkastel“ schaun.
Und wer ist nach solchen Situationen nicht entspannt?
Ich glaube, wir sollten uns einfach nur bewusst machen, dass es viele Situationen gibt in denen wir meditieren. Es ist also doch nicht so eine große Kunst. Die Kunst ist sicherlich, es zu genießen, es öfter und bewusster zu tun, um auch die Entspannung bewusst wahrzunehmen.
Gedankenspiel Arbeit
Vor kurzem war bei uns das Thema „Arbeit“ auf dem Plan
Definition:
Lt. Wikipedia: Arbeit ist eine Tätigkeit des Menschen
Physikalisch: Arbeit ist die Energiemenge, die bei einem Vorgang umgesetzt
wird.
Davon ausgehend ist Arbeit eine Tätigkeit bei der Energie verbraucht wird.
Punkt, ohne Wertung.
Viele teilen aber auch ihre Zeit danach ein: Arbeitszeit und Freizeit: Daraus folgt meistens leider: Arbeit ist anstrengend, macht keinen Spaß und ist einfach notwendiges Übel.
Ich möchte hier einmal dazu anregen, sich mit dem Wort auseinander zu setzten und für sich selber zu definieren: Was ist für mich Arbeit?
Gibt es auch Arbeit in der Freizeit? Muss Arbeit immer Anstrengend sein?
Ist Arbeit immer nur Verpflichtung? Und vielleicht wäre es auch gut, gleich
die Worte sollen, wollen und müssen zu überdenken.
Oder sollte man einfach die ursprüngliche Definition verwenden: Arbeit eine
Tätigkeit bei der Energie verbraucht wird?
Daraus könnte dann folgen, dass: Arbeit auch Spaß machen darf, dass Arbeit auch freiwillig sein kann, dass man Freude an Arbeit empfindet. Daraus könnte aber auch folgen, dass ich vieles nicht mehr tun muss, oder tun sollte, sondern dass ich es ja will.
Machen wir uns das Leben doch einfacher. Verändern wir einfach unsere Gedanken und unsere lang gewohnte Einstellung zu den Dingen. Ist doch schön, wenn ich meine „Arbeit“ tun darf, und deshalb gerne mache. Alleine diese kleine Veränderung meiner Gedanken, lässt mich für dieselbe Tätigkeit weniger Energie verbrauchen und mehr Spaß haben.
Schreibtisch aufräumen = Hirn aufräumen
Auf deinem Schreibtisch liegen Berge, teils sortiert, teils unsortiert.
In deinem Kopf sieht es ähnlich aus. Unmengen Gedanken schwirren herum und
lassen sich nicht ordnen. Einige Gedanken sollten gleich umgesetzt werden,
andere Ideen habe noch Zeit. Aber was ist wirklich wichtig?
Aus eigener Erfahrung weiß ich, hier hilft nur eines: Zuallererst Schreibtisch aufräumen.
Möglicherweise glaubst du jetzt das wäre Unsinn, es gibt doch so viele
wichtigere Dinge zu erledigen. Sich vor dieser Arbeit drücken hilft nicht.
Schreibtisch aufräumen, Unterlagen sortieren und jede Aufgabe in eine eigene
Klarsichthülle stecken. Sicher ist auch einiges zum Entsorgen dabei. Vielleicht
hilft es dir eine Liste mit Prioritäten anzulegen.
Du wirst sehn, die Mühe lohnt sich. So schrecklich viel ist es meistens
gar nicht und wenn dann dein Arbeitsplatz wieder fein säuberlich vor dir
wartet, deine Unterlagen sortiert sind, dann hast du auch wieder die Oberhand
über die Dinge und nicht sie über dich. Dann sind auch deine Gedanken wieder
klar und sortiert.
PS: nicht traurig sein, wenn dein guter Vorsatz, es in Zukunft doch immer gleich so ordentlich zu belassen, nicht funktioniert
Frische Vitamine: Bärlauch und andere Kräuter
Bärlauch ist eines der ersten Kräuter, die uns Mutter Natur im Frühjahr beschert. Die Verwechslungsmöglichkeiten zum Maiglöckchen sind eher gering, da beide verschiedene Gebiete bevorzugen und das Maiglöckchen in den meisten Fällen erst blüht, wenn der Bärlauch schon verblüht und wieder ungenießbar ist. Ein wesentlicher Unterschied ist aber der Geruch. Ein Vergleich macht sie sicher.
Bärlauch wirkt stark blutreinigend, blutdrucksenkend und unterstützt jegliche Frühjahrskur sowie bei Eisenmangel.
Gepflückt werden die Blätter bevor der Bärlauch blüht. Zart nudelig geschnitten, auf ein Butterbrot, leicht salzen und fertig ist die Jause. Nicht immer ganz beliebt bei den Kollegen, aber unheimlich gesund. Hilfreich bei Arterienverkalkung ist auch Bärlauchessig und Bärlauchöl: Blätter 4 Wochen in kaltgepresstem Öl ansetzten und dunkel stellen, dann abseihen und in eine dunkle Flasche füllen. Das Öl eignet sich besonders gut zum Fleisch beizen. Bärlauch verfeinert auch Salate, Suppen und Aufstriche: z.B. Topfenaufstrich. Aus den Blättern lässt sich Cremespinat oder Spinatstrudel zubereiten. Die Bärlauchzwiebeln lassen sich wie Knoblauchzehen verwenden, während seine Knospen wie Kapern eingelegt werden können.
Für diejenigen, die gerne über das Frühjahr hinaus noch vom Bärlauch profitieren möchten, empfehle ich das Einfrieren. Blätter leicht blanchieren, auskühlen lassen und ab ins Tiefkühlfach. Beim Trocken verliert er seine Wirkstoffe.
Weiters findet man bereits überall Gundelrebe, Vogelmiere und Gänseblümchen. Sie alle eignen sich hervorragend als Zugabe zu Salaten und zum Würzen von Topfenaufstrichen. Nicht zu vergessen sind aber auch frische Löwenzahnblätter. Wers gern bitter mag, darf ruhig mehr davon nehmen.
Lebensweisheit
Nimm Dir Zeit, Dich und die Fülle der Erde zu spüren und zu feiern. Und wohlwollend auf das Gescheiterte zu schauen und es frei zu lassen. Aus Mist wird Dünger, es ist nur eine Frage der Zeit.
Winterdepression:
Diesmal ein Quick-Tipp.
2 – 3 Tropfen ätherisches Bergamotteöl, Mandarine oder auch Vanille in der
Duftlampe heben die Stimmung und haben schon oft geholfen.
Denkmütze:
Die Denkmütze ist eine sehr einfache aber wirkungsvolle Übung aus der EDU-K
(Educational Kinesiologie) und immer dann angebracht, wenn wir zuhören aber
nur mehr „Bahnhof“ verstehen weil die Konzentration weg ist.
Die Ohrläppchen zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen und von dort aus
den Ohrenrand hinauf und wieder zurück zwischen beiden Fingern nach außen
massieren und reiben. Natürlich beide Ohren und gleich einige male.
Diese Übung balanciert beide Gehirnhälften und fördert die Konzentration.
Tankstelle Sonne:
Jetzt kommt wieder die „graue“ Jahreszeit. Die Tage werden kürzer und
so mancher bekommt das Tageslicht während der Woche gar nicht zu sehen,
da er noch im Dunkeln zur Arbeit geht und diese erst wieder verlässt, wenn
es draußen schon wieder finster ist. Noch ärmer sind die dran, die den ganzen
Tag bei künstlichem Licht verbringen und nicht einmal sehen, welches Wetter
uns grad beschert wird.
Es ist kein Geheimnis, dass wir Sonnenlicht brauchen um unseren Körper stabil
zu halten, um Vitamine und Mineralien richtig zu verwerten. Aber auch die
Winterdepression ist vielen bekannt.
Nehmt euch doch so oft wie möglich Zeit um ins Freie zu gehen. Nutzt die
Mittagspausen, macht Einkäufe und Bankwege zu Fuß und geht am Wochenende
zu Mittag spazieren solange es noch hell ist und wenn es zu dämmern beginnt
besucht vielleicht einen der vielen Christkindlmärkte.
Schon ein wenig Tageslicht hilft uns, sich wieder wohler zu fühlen, selbst
wenn uns draußen kein strahlender Sonnenschein erwartet. Aus eigener Erfahrung
weiß ich, dass man gelegentlich dafür einen Tritt in den Allerwertesten
braucht um sich aufzuraffen um den „geliebten“ PC zu verlassen. Aber ich
bin sicher, er wartet ganz brav zu Hause und in dem Moment, wo man vor der
Tür im Freien steht und tief durchatmet weiß man, dass es gut so ist.
PS.: Ein Tipp für Duftgenießer: 2-3 Tropfen von Bergamotteöl, Orange, Mandarine, Geranie, Jasmin, Ylang Ylang oder Eukalyptus Citricum, um hier nur einige Beispiele zu nennen, in die Duftlampe geben, hebt die Stimmung enorm.
Bitte einen Termin für mich selber:
Im letzten Energieboten habe ich von den achtsamen Pausen gesprochen, diesmal möchte ich sogar noch etwas weiter gehen.
Wir alle haben einen Terminkalender. Und meistens ist der voll gestopft von oben bis unten, so dass man nicht einmal mehr den Termin mit der besten Freundin oder dem besten Freund unterbringt.
Wie ist das aber mit uns selber? Wie lange möchtest du schon einmal ins Kino gehen, oder einen kleinen Spaziergang ganz alleine machen. Einen Einkaufsbummel, oder bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wein ein gutes Buch lesen. Oder einfach mal die Lade im Wohnzimmer ausräumen, weil du darinnen nichts mehr findest. Dreimal schon verschoben, weil etwas anderes dazwischen kam und wichtiger war. Und ich rede da noch gar nicht von den Dingen, die ich gerne öfter machen würde, für sich aber schon gar keine Lücken finden lassen. Z.B. regelmäßig schwimmen oder spazieren gehen. Auch Yoga wäre da so ein Thema. Gar nicht erst angefangen damit, weil anderes wichtiger war.
Aber bitteschön was ist denn wichtiger als ich selber? Es ist gut Verpflichtungen zu haben, es ist gut Arbeit zu haben, es ist gut sich mit anderen zu treffen. Aber es ist auch unheimlich wichtig, sich gelegentlich Zeit mit sich selbst zu vereinbaren. Und diesen Termin am besten in den Kalender eintragen und genauso ernst nehmen, wie den Termin mit dem Steuerberater oder dem Zahnarzt.
Die Liste der unerfüllten Wünsche wird somit kürzer oder zumindest nicht länger und auch der Zufriedenheitsgrad steigt ganz enorm.
PS.: und gönnt Euren Partnern auch so eine Zeit für sich selber.
Pausen machen:
Natürlich machen wir immer wieder kleine Pausen zwischen unserer Arbeit. Die Rauchpause, die Kaffeepause, die Tratsch und Klatsch-Pause.
Solche Pausen meine ich aber nicht. Ich meine ganz bewusste Pausen für sich selber. Bewusste Pausen zwischen den verschiedenen Arbeiten, zwischen Arbeit und Familie, zwischen Familie und Freunden. 10 – 15 Minuten ohne Zeitung, ohne Fernseher, ohne Hektik. Vielleicht ein paar Minuten in einen Park setzen und den Vögeln zuhören, eine Runde um den Häuserblock machen oder einmal in ein Kaffeehaus gehen und einen Kaffe oder Kakao genießen.
Wichtig dabei ist, gedanklich die eine Arbeit abschließen, bevor man sich auf die nächste konzentriert. Wie oft sehe ich bei meinem Klienten, Bekannten und Freunden, dass sie von der Firma Heim hetzen, dabei noch schnell etwas einkaufen gehen, vielleicht noch die Kinder irgendwo abholen und sich dann zu Hause der Familie widmen sollen. Oder sie hasten von einem Termin zum nächsten und irgendwann kann man zwischen Terminen und Treffen mit Freunden nicht mehr unterscheiden. Sogar das Freizeitvergnügen gehört zu den Dingen die noch erledigt werden wollen. Kann das dann noch wirklich Spaß machen?
Die paar Minuten die ich mir für mich Zeit nehme um meine Gedanken zu sortieren, ein bisschen „runter zu kommen“ und mich wieder zu erden, nehmen mir nicht wirklich Zeit weg, bringen aber unheimlich viel an Lebensfreude. Und wenn ich gelegentlich für mich selber da bin, kann ich auch wirklich für meine Familie und Freunde da sein. Und glaubt mir, ich weiß wovon ich rede.
Wasser trinken:
Aus eigener Erfahrung und aus meinen Kursen weiß ich, dass wir oft Hunger
und Durst verwechseln. Wie oft greift man nach Naschereien oder einer „kleinen
Zwischenmahlzeit“, dabei würde der Körper nach Wasser verlangen.
Mit Hilfe der Kinesiologie lässt sich leicht feststellen, ob wir genug getrunken haben oder nicht. Und mit trinken, meine ich weder Tees noch Säfte, auch nicht Suppen oder andere versteckte Flüssigkeitsmengen, sondern schlicht und einfach: Wasser. Wasser ist der natürlichste und einfachste und vor allem wertvollste Energiespender den wir haben. Ohne Essen können wir lange überleben, ohne Wasser nicht.
Die Meinungen wie viel Wasser richtig ist, gehen stark auseinander. Beobachtet einfach mal eine Zeitlang Euren Flüssigkeitskonsum, speziell den von Wasser. Wie oft kommt es dann vor, dass man bis Mittag bestenfalls mal 3 Tassen Kaffee intus hat, aber noch kein Wasser getrunken hat.
Auch darüber, ob das Wasser besser abgekocht sein sollte oder nicht, herrscht keine Einigkeit. Meiner Meinung nach, hängt das sicher auch von der Qualität des Wassers ab. Und davon, was Euch besser bekommt. Einfach mal ausprobieren.
Resümee: sich selber beobachten, eventuell mehr Wasser trinken und Wirkung feststellen.
Loben und Komplimente verschenken:
Im März habe ich 10 Tage lang ein NLP Seminar besucht. Dabei ist mir bewusst geworden, wie sorglos wir gelegentlich mit unserer Alltagssprache umgehen. Wie oft tadeln wir andere statt zu loben und wie viel leichter fällt es uns Kritik zu üben statt ein Kompliment anzubringen.
Lobt Eure Kinder, lobt Euren Partner, Eure Arbeitskollege und alle mit denen ihr zu tun habt. Überlegt Euch Komplimente, aber meint sie auch wirklich ehrlich. Wer hört nicht gerne selber Lob und Komplimente?
Lächeln sammeln
Lächelt Eure Mitmenschen an. Auf der Straße, in der Straßenbahn, in der
Familie, in Eurer Arbeitsumgebung.
Seht Eurem Gegenüber in die Augen und lächelt und freut Euch darüber, wenn
Ihr ein Lächeln zurückbekommt. Je mehr umso besser.
| Ing. Peter P. Mála | Studio |
Inge Ruth (Mo) Papst |
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